Neuraltherapie

Neuraltherapie

Regulationstherapie geht unter die Haut

Die Neuraltherapie nach Dr. med. Huneke gilt als Regulationstherapie. Hierbei wird gezielt Procain 1% in die oberste Hautschicht eingespritzt (intracutane Injektion). Dadurch werden an bestimmten Stellen Regulationsprozesse durch Stimulation des vegetativen Nervensystems aktiviert.

Das sogenannte Quaddeln kann für eine spezielle Körperregion oder als Segmenttherapie angewendet werden. Eine genaue Anamnese und Untersuchung geht der Neuraltherapie voraus.

Ein spezielles Feld der Neuraltherapie ist die Behandlung von sogenannten Störfeldern. Aus Sicht der Neuraltherapeuten können diese z.B. durch Narben entstehen und ursächlich für diverse Beschwerdebilder sein. Das intracutane Unterspritzen von Narben ist Teil der Neuraltherapie. Narben können, müssen aber nicht immer ein Problem darstellen.

Fachverband DH


Mesotherapie

wenig – selten – und am richtigen Ort

Die Mesotherapie wurde in den 50ern des vorherigen Jahrhunderts durch den französischen Arzt Dr. Michelle Pistor entwickelt. Diese Methode ist eine eigenständige Therapieform, die aus Komponenten der Neuraltherapie, Akupunktur und Arzneimitteltherapie zusammengesetzt ist.

Es werden Medikamentenmischungen in äußerst geringer Dosierung möglichst nah am Ort der Erkrankung mittels multipler Mikroinjektionen in die Haut eingebracht. Das entstehende Hautdepot sichert einen schnellen und anhaltenden Therapieeffekt.

Eine Sonderform der Mesotherapie ist die sogenannte Raucherentwöhnungsspritze.