Klinische Psychoneuroimmonologie (kPNI)

– Die Lösung ist die Änderung

Die kPNI ist ein neuer Fachbereich in der modernen Medizin. Viele chronische Erkrankungen haben ihren Ursprung in den jeweiligen Lebensumständen des Patienten. Äußere und innere Stressoren, ein gestörter Schlafrhythmus, Bewegungsmangel und eine Ernährung, die für uns Menschen nicht artgerecht ist, sind hierbei wichtige Faktoren. Die Folgen sind Low Grade Inflammation, Insulinresistenz, Barrierestörung des Darms und chronische Aktivierung der hormonellen Stressachse.

Methoden der kPNI sind Lifestyle-Interventionen, Stressmanagement, Regulation der Chronobiologie, Bewegungs- und Ernährungskonzepte, Orthomolekularmedizin und gezielte psychologische Interventionen.

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Herzratenvariabilität (HRV)

– Gesundheit ist Flexibilität

HRV-Messung

Die Herzratenvariabilität ist ein neuer Begriff in der klinischen Psychoneuroimmunologie. Bei der HRV wird der Zustand des vegetativen Nervensystems überprüft. Hierbei wird das Gleichgewicht beider Anteile, also des Sympathikus gegenüber des Parasympathikus gemessen. Jeder Herzschlag hat seine eigene Herzfrequenz und ist das Produkt dieses Gleichgewichts und sollte sich, abhängig von Ein- und Ausatmung, erhöhen bzw. reduzieren, also variabel sein.

Der Parasympathikus, auch als Nachtnerv bezeichnet, ist wichtig für den Schlaf, die Verdauung, die körperliche Regeneration, die Wundheilung und die Erholung. Ist der Sympathikus in Dauerbetrieb, kann der Parasympathikus zu wenig seine Funktion ausüben. So können dann Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung und chronische Entzündungen entstehen.

Die HRV-Messung kann somit den Stress, der auf den Patienten einwirkt sichtbar machen. Eine konstante gleichmäßige Herzfrequenz deutet auf eine zu starke Sympathikusaktivität hin. Dies zeigt sich auch im berechneten biologischen Alter im Vergleich zum tatsächlichen Alter des Patienten. Als Heimübungsprogramm zur Verbesserung der HRV verwendet man einen Qiu.

Qiu

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