Autor: Andreas Hubrich

Berufliche Grundlagen

Physiotherapeut

Seit 1991 bin ich Physiotherapeut und verfüge somit über eine fast 30jährige Erfahrung in der Behandlung von Patienten. Das Wissen in Anatomie und Physiologie aus der physiotherapeutischen Ausbildung sind die Basis für mein therapeutisches Denken und Handeln.

Osteopath

2004 habe ich die osteopathische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Diese fünfjährige Ausbildung hat mir das Verständnis der ganzheitlichen Zusammenhänge und einen anderen Blickwinkel auf Funktionsstörungen erschlossen.

Die aktuelle Rechtsprechung hat die Osteopathie als Heilkunde eingestuft. Daher darf sie derzeit nur von Ärzten oder Heilpraktikern ausgeübt werden.

Der Heilpraktiker ist berechtigt Patienten ohne ärztliche Verordnung zu untersuchen und zu behandeln. Der Patient ist mein direkter Vertragspartner. In den meisten Fällen hat er jedoch die Möglichkeit die Behandlungskosten oder einen Anteil daran, sich von seiner Krankenversicherung erstatten zu lassen.

Gesetzliche Krankenkassen, die einen Anteil erstatten, wünschen leider aber zumeist eine ärztliche Privatverordnung für Osteopathie. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Sie Anspruch auf eine Teil-/Erstattung haben, dann setzen Sie sich am besten mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung. Vielen Krankenkassen möchten, dass der Osteopath Mitglied in einem Berufsverband ist. Ich bin Mitglied beim VOD (Verband der Osteopathen Deutschlands e.V.)

Privatpatienten werden nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker abgerechnet. Eine ärztliche Verordnung ist in diesem Falle nicht erforderlich.

Heilpraktiker

2005 habe ich die Heilpraktikerprüfung beim Gesundheitsamt Frankfurt am Main erfolgreich bestanden. Somit ist die Grundlage zur legalen Ausübung aller meiner Methoden und Therapiekonzepte geschaffen.

Die Kenntnisse als Heilpraktiker sind besonders wichtig, da sie das Wissen der Differentialdiagnostik und Pathologie vertiefen. Diese Kenntnisse verbessern die Entscheidung, ob ein Patient von mir behandelt werden sollte und wenn ja, mit welcher Methode.

Beim Gesundheitsamt Frankfurt am Main bin ich als invasiv tätiger Heilpraktiker registriert.

Mechanical link Osteopathie

– Osteopathie 2.0

Mechanical link Osteopathie wurde in den 1980ern  von dem französischen Osteopathen Paul Chauffour entwickelt. Bei dieser Methode wird jeder Patient nach einem strikten Protokoll untersucht. Hierbei unterscheidet man acht Untersuchungseinheiten. Es sind die Wirbelsäule, der Thorax, die Gelenke, die Knochen, das Gefäßsystem, die Organe, die Schädelkochen und die Nerven.

Der Osteopath sucht den gesamten Körper mittels einem standardisiertem ausführlichen Untersuchungsprotokoll nach Spanungsveränderungen im Gewebe ab. Durch viele Inhibitions-Tests in allen acht Untersuchungseinheiten und den direkten Vergleich dieser, wird die wichtigste aktuelle Spannungsveränderung im Gewebe gefunden. Die Behandlung erfolgt durch einen sogenannten Recoil. Ein Recoil ist ein schneller kurzer präziser aber sanfter manueller Impuls auf das Gewebe. Das Ergebnis wird getestet, um eventuelle noch verbleibende Spannungsveränderungen zu finden und erneut zu behandeln.

Da diese Technik eine sehr sanfte ist, eignet sie sich besonders bei älteren Personen, Kindern, aber auch Patienten mit chronischen Beschwerden.

https://lmosteo.com/en/

Myoreflextherapie

– Handbremsen lösen

Die Myoreflextherapie wurde von Dr. med. Kurt Mosetter in den 1990ern entwickelt. Sie verbindet moderne Kenntnisse der Neurophysiologie mit dem Wissen der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Dabei hat er die Meridiane der chinesischen Medizin und die anatomischen Muskelketten in Relation gebracht und somit das Konzept von Muskelmeridianen entwickelt. Dieses Konzept ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung von Beschwerden.

Bei der Myoreflextherapie geht es um die unmittelbare Lösung der zu hohen Grundspannung im Muskel/Muskelsystem. In erster Linie werden hier die Muskelansätze behandelt. Nach genauem Ertasten und Druckpunktstimulation derartiger Punkte lösen sich die Verspannungen nach einer gewissen Zeit (Sekunden bis wenige Minuten) auf. Über einen allmählichen manuellen Druckanstieg am Muskel-Sehnen-Knochen-Übergang werden neuromuskuläre und neurophysiologische Reaktionen ausgelöst. Der Tonus der entsprechenden Muskeln sinkt spontan ab. Dadurch werden gleichzeitig die Gelenke und Weichteilstrukturen entlastet.

Die KiD-Methode der Myoreflex-Therapie

Diese Methode ist eine spezielle Heimübung. KiD ist die Kurzform von Kraft in der Dehnung. Hier werden die Muskeln nicht isoliert gedehnt, sondern dabei werden zusammengehörige Muskelketten bzw. Muskelmeridiane aktiv in der Dehnung gekräftigt.

www.myoreflex.de/info/seite/grundinformationen.html

Klinische Psychoneuroimmonologie (kPNI)

– Die Lösung ist die Änderung

Die kPNI ist ein neuer Fachbereich in der modernen Medizin. Viele chronische Erkrankungen haben ihren Ursprung in den jeweiligen Lebensumständen des Patienten. Äußere und innere Stressoren, ein gestörter Schlafrhythmus, Bewegungsmangel und eine Ernährung, die für uns Menschen nicht artgerecht ist, sind hierbei wichtige Faktoren. Die Folgen sind Low Grade Inflammation, Insulinresistenz, Barrierestörung des Darms und chronische Aktivierung der hormonellen Stressachse.

Methoden der kPNI sind Lifestyle-Interventionen, Stressmanagement, Regulation der Chronobiologie, Bewegungs- und Ernährungskonzepte, Orthomolekularmedizin und gezielte psychologische Interventionen.

https://kpni.de

Herzratenvariabilität (HRV)

– Gesundheit ist Flexibilität

HRV-Messung

Die Herzratenvariabilität ist ein neuer Begriff in der klinischen Psychoneuroimmunologie. Bei der HRV wird der Zustand des vegetativen Nervensystems überprüft. Hierbei wird das Gleichgewicht beider Anteile, also des Sympathikus gegenüber des Parasympathikus gemessen. Jeder Herzschlag hat seine eigene Herzfrequenz und ist das Produkt dieses Gleichgewichts und sollte sich, abhängig von Ein- und Ausatmung, erhöhen bzw. reduzieren, also variabel sein.

Der Parasympathikus, auch als Nachtnerv bezeichnet, ist wichtig für den Schlaf, die Verdauung, die körperliche Regeneration, die Wundheilung und die Erholung. Ist der Sympathikus in Dauerbetrieb, kann der Parasympathikus zu wenig seine Funktion ausüben. So können dann Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung und chronische Entzündungen entstehen.

Die HRV-Messung kann somit den Stress, der auf den Patienten einwirkt sichtbar machen. Eine konstante gleichmäßige Herzfrequenz deutet auf eine zu starke Sympathikusaktivität hin. Dies zeigt sich auch im berechneten biologischen Alter im Vergleich zum tatsächlichen Alter des Patienten. Als Heimübungsprogramm zur Verbesserung der HRV verwendet man einen Qiu.

Qiu

www.biosign.de

Ayurveda

Die Kräfte der Natur

Die Ayurveda-Medizin ist die älteste beschriebene Medizin-Systematik der Welt und verfügt über eine umfangreiche Erfahrung.

In der ayurvedischen Medizin wird das Ungleichgewicht der drei Doshas (Vata, Pitta und Kapha) als unmittelbare Ursache aller Krankheiten angesehen. Jedes Dosha hat bestimmte Eigenschaften und Charakteristiken. Die Art und Weise der verschiedenen Symptome, die von den
meisten auf den ersten Blick nicht als zusammengehörig erkannt werden, bilden ein Beschwerdebild, dass sich auf das Ungleichgewicht, des zum Patienten gehörigen Doshas zurückführen lässt.

Ein Hauptgrund für ein Ungleichgewicht der Doshas ist eine unzuträgliche Ernährung und Lebensführung des einzelnen Menschen, was als  Mithyaharavihara (MAV) bezeichnet wird. Die Behandlung von Mithyaharavihara besteht aus dem Vermeiden der Ursache für die Erkrankung (Nidana Parivarjana), einer ayurvedischen Ernährungsdiätetik (Ahara), einer Lifestyle- und Ordnungstherapie (Vihara) und die Verordnung von ayurvedischen Pflanzenrezepturen (Aushadha).

Die Stärke der ayurvedischen Pflanzenrezepturen liegt darin, dass in einer Rezeptur meist mehrere Pflanzenbestandteile gemischt sind, deren Einsatz eine lange Tradition hat.

www.ayurvedamedizin.de

Mesologie

– die Kunst der Integration

Das Wissen

Die Mesologie kombiniert verschiedene traditionelle Behandlungsmethoden. Sie versucht die Kenntnisse aus den unterschiedlichen Fachbereichen der internationalen Naturheilkunde zu integrieren. Zurückgegriffen wird dabei auf die Kenntnisse aus dem Ayurveda, der traditionellen chinesischen Medizin, der physischen Homöopathie, der Orthomolekularmedizin, der Osteopathie und Psychologie. Der Mesologe hat somit die Möglichkeit aus einem großem medizinischen Wissensspektrum für den Patienten eine individuelle Medikation zu erstellen.

Testsatz zur Bestimmung der richtigen Medikation

Erkennen des Beschwerdebildes

Hierbei ist eine genaue Anamnese wichtig. Die Art und Kombination der Beschwerden des Patienten werden nicht isoliert, sondern als eigenes zusammengehöriges Beschwerdemuster erkannt.

Die Messung

Durch das Elektrophysiologische Diagnostik Gerät (EPD) kann der Therapeut alle Organsysteme messen. Die Messergebnisse helfen eine individuelle Verordnung von Arzneien, basierend auf den verschiedenen Methoden, auf den Patienten abgestimmt zu finden. In einer erneuten Messung wird diese Auswahl dann darauf geprüft, ob die Mittel oder deren Kombination zum Patienten passt. Bei einem Folgetermin, kann der Therapeut dann mittels Messung überprüfen, ob die aktuelle Medikation überhaupt noch gebraucht wird und ob sie eventuell durch andere Mittel ersetzt werden sollte.

Die integrative Medikation

Neuraltherapie

– Regulationstherapie geht unter die Haut

Die Neuraltherapie nach Dr. med. Huneke gilt als Regulationstherapie. Hierbei wird gezielt Procain 1% in die oberste Hautschicht eingespritzt (intracutane Injektion). Dadurch werden an bestimmten Stellen Regulationsprozesse durch Stimulation des vegetativen Nervensystems aktiviert.

Das sogenannte Quaddeln kann für eine spezielle Körperregion oder als Segmenttherapie angewendet werden. Eine genaue Anamnese und Untersuchung geht der Neuraltherapie voraus.

Ein spezielles Feld der Neuraltherapie ist die Behandlung von sogenannten Störfeldern. Aus Sicht der Neuraltherapeuten können diese z. B. durch Narben entstehen und ursächlich für diverse Beschwerdebilder sein. Das intracutane Unterspritzen von Narben ist Teil der Neuraltherapie. Narben können, müssen aber nicht immer ein Problem darstellen.

Fachverband DH

SCENAR

– Der Körper steuert seine Regulation

SCENAR bedeutet übersetzt Selbst- kontrollierte Energo- Neuro- Adaptive- Regulation. Diese Methode entstand auf Initiative der russischen Weltraumbehörde. Hierfür forschte Prof. Revenko als wissenschaftlicher Leiter mit seinem Team an der Universität Moskau in den 1970ern mehrere Jahre bis zur Entwicklung dieser elektrischen Impulstechnik.

Aus Sicht von Prof. Revenko hängt das Ausmaß der gesundheitlichen Beschwerden von der Schwere der Störung, aber auch von der Regulationskraft des Körpers ab. Die SCENAR-Medizin ist somit eine neuartige medizinische Technologie, da sie einen positiven Einfluss auf die Regulationskraft im Basisbioregulationssystem (BBRS) ausübt.

Dieses Therapieverfahren arbeitet mit bipolaren elektrischen Impulsen. Durch ständige Haut- und Gewebswiderstandsmessung (Bio-Feedback) werden die Impulse der jeweiligen Körpersituation angepasst (self controlled). Art und Dauer der Therapie werden somit vom Körper des Patienten selbst gesteuert.

Die SCENAR-Medizin entwickelt also Prozesse, um einem gestörten und aus dem Gleichgewicht geratenen Körpersystem den Weg zur Selbstheilung zu zeigen und durch gezielte Stimulationen zu beschleunigen.

Diese Methode kann als Einzeltherapie oder in Kombination sehr gut mit anderen Behandlungsmethoden eingesetzt werden. In meiner Praxis findet die SCENAR-Methode besonders bei Narben und akuten Schmerzen im Bewegungsapparat ihren Einsatz.

SCENAR
Künstler: Malte
Titel: Papa macht SCENAR

https://www.keyserie.com

Kinesio-Taping

– Unterstützung im Alltag und Sport

Das kinesiologische Taping ist in Japan in den 1970er-Jahren von Kenzo Kase entwickelt worden und eignet sich sehr gut zur Unterstützung der Ergebnisse nach einer osteopathischen Behandlung. Je nach Zielstellung gibt es verschiedene Tape-Techniken. Durch die neuen Erkenntnisse aus der Faszienforschung wurden spezielle Tape-Faszientechniken entwickelt.

Das erreichte Ergebnis der besseren Beweglichkeit durch die osteopathischen Faszientechniken können durch eine Tape-Anlage stabilisiert und konserviert werden.

Eine Besonderheit der Faszientechnik ist das viscerale Taping. Hierbei geht es um die positive Beeinflussung der Organe durch Tapes. Auch bei Narben oder lymphatisch bedingten Schwellungen, kann die Anlage eines Tapes eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Viele Patienten empfinden das Tape als eine Erleichterung beim Ausüben ihrer Bewegungen im Alltag und Sport.

Matrix-Rhythmus-Therapie

– Bewegliches Gewebe

Die von Dr. Ulrich Randoll an der Universität Erlangen/Nürnberg entwickelte Matrix-Rhythmus-Therapie ist eine kreative Innovation für die Behandlung von mikrozirkulationsbedingten Störungen, insbesondere des myofaszialen Systems. Erste Anwendungen fand die MaRhyThe 1990 in der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Universitätsklinik in Erlangen.

Zum Einsatz kommt ein Gerät, das Matrixmobil, welches über einen Stab mit einem Schwingkopf durch Schwingungen von genau 8-12 Hertz direkt auf das Muskel- und Bindegewebe einwirkt. Dieser spezielle Rhythmus bringt die Muskulatur in Bewegung und soll somit deren Mikroverkürzungen auflösen und die Faszien zurück in ihre Ausgangsposition bringen.

www.marhythe-systems.de 

Dry Needling

Mit der Nadel ins Zentrum

Das Dry Needling kommt seit den späten 1970er Jahren zum Einsatz und wurde von dem tschechischen Arzt Dr. Lewit als erster beschrieben.

Ziel ist es dabei, genau das Zentrum eines myofaszialen Triggerpunktes mit einer Akupunkturnadel zu treffen. Der Triggerpunkt ist eine lokal begrenzte, schmerzempfindliche Muskelverhärtung und kann als gummiartige Struktur gefühlt werden. Beim genauen Treffen des Triggerpunktes kommt es zur typischen lokalen Zuckungsreaktion (local twich phenomenon). Ziel ist die Inaktivierung der Triggerpunkte durch das gezielte Setzen von Akupunkturnadeln.

Das Dry Needling kann als alleinige Maßnahme durchgeführt oder mit anderen Faszienmethoden sowie osteopathischen Techniken kombiniert werden.

www.dgs-academy.com 

www.dryneedling.ch

Fasziendistorsionsmodell (FDM)

Der Patient als Experte

Das Fasziendistorsionsmodell (kurz FDM) ist von dem amerikanischen Arzt und Osteopathen Dr. Stephen Typaldos in den 1990ern entwickelt worden.

„Die Einzigartigkeit dieser Methode ist, dass das FDM das Wahrnehmungssystem des Patienten berücksichtigt …“.

Quelle: Dr. Harrer, G. (Nov 2013) auf dem internationalen Symposium „Fazien & Osteopathie“ in Berlin.

Typaldos hat 6 unterschiedliche Fasziendistorsionen klassifiziert. In diesem Konzept des FDMs geht man davon aus, dass eine Verformung einer Faszie verantwortlich ist, für die Beschwerden des Patienten. Ziel ist es die Verformung zu finden und sie in ihre richtige Form zu korrigieren.

Als Experte für seinen Körper zeigt der Patient durch Schmerzgestiken (Bodylanguage) welche Distorsionen bei ihm vorliegen. Dies bedeutet, in diesem neuen Medizinmodell wird das Schmerzempfinden des Patienten ernst genommen und zum entscheidenden Bestandteil der Diagnostik. Es ist Teamarbeit – der Patient führt den Therapeuten zur Auswahl seiner Techniken.

www.fdm-europe.com 

Klassische Osteopathie

– Individuell und ganzheitlich

Anfang und Ziel

Als Begründer der Osteopathie ist der US-Amerikaner Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) anzusehen. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte er die ganzheitlichen osteopathischen Prinzipien. Er kam zu der grundlegenden Überzeugung, dass der gesamte Körper eine zusammenhängende Funktionseinheit und diese als solche zu behandeln ist.

Die drei Säulen der Osteopathie

Die Osteopathie unterscheidet traditionell 3 große Teilgebiete, die sich gegenseitig ergänzen: Die Parietale Osteopathie richtet sich an den Bewegungsapparat mit seinem Bindegewebe, Knochen, Gelenken und Muskulatur. Der Bereich der Organe, mit seinen bindegewebigen Verbindungen und Gefäßen wird über die sogenannte Viszerale Osteopathie abgedeckt und das dritte Feld, die sog. Craniosacrale Osteopathie zielt auf die Schädelknochen, mit seinen Hirnhäuten, Hirnnerven und dem Nervensystem ab.

Die moderne Osteopathie

Im Laufe des 20. Jahrhundert hat sich die Osteopathie durch verschiedene Verfahren weiterentwickelt. Dadurch sind neben den traditionellen direkten osteopathischen Techniken (bekannt als Manipulationstechniken von Gelenken) auch „neue“ indirekte faszialen Techniken entstanden. Mit der Strain-Counterstrain-Technik von Dr. Jones und den myofaszialen Release-Techniken nach  Dr. Sutherland stehen uns heute Methoden zur Verfügung, die in meiner Praxis besonders bei akuten Beschwerden ihre Anwendung finden.

Vor der Auswahl des Verfahrens steht die osteopathische Anamnese und Untersuchung. Somit können die Techniken individuell auf das Beschwerdebild und den Patienten abgestimmt werden.

https://www.osteopathie.de/was_ist_osteopathie

Über mich

Schach

Schon bevor ich Lesen und Schreiben konnte, habe ich mit Begeisterung Schach gespielt. Die Kombination aus Strategie und Logik und die nahezu unendlichen Spielzüge haben mich schon immer fasziniert. Im Schach gewinnt man nur dann, wenn man die richtigen Figuren zum richtigen Moment auf die richtigen Felder setzt.

Für mich ist eine gute Behandlung ein bisschen wie ein Schachspiel. Auch hier geht es darum mit viel Erfahrung und der richtigen Analyse, mit der optimalen Strategie und der besten Methode zum Erfolg zu kommen. Um zu der richtigen Analyse zu kommen, ist es aus meiner Sicht wichtig, den Patienten ernst zu nehmen und ihn in darüber hinaus in der Therapie mit Empathie und Verständnis zu begegnen.

Für mich ist in meiner Praxis die Osteopathie meine Dame. Aber mit einer Dame allein kann man nicht immer ein Spiel gewinnen. Darum arbeite ich methodenübergreifend und verwende, in Abhängigkeit vom individuellen Krankheitsbild des Patienten, unterschiedliche Methoden. Manchmal darf man nicht übersehen, dass auch ein Bauer, zum richtigen Zeitpunkt, spielentscheidend sein kann.

SCENAR
Künstler: Malte
Titel: Papa macht SCENAR

Lassen Sie uns Ihre TheraPartie beginnen…